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Kipchoge, Bekele und Kosgei beim London Marathon 2020 am 4. Oktober?

Kipchoge, Bekele und Kosgei beim London Marathon 2020 am 4. Oktober? - MYLAUF
Eliud Kipchoge und Brigid Kosgei beim London Marathon 2019. (Foto: Virgin Money London Marathon)

Eigentlich hätte der London Marathon am 26. April stattfinden sollen. Wie die allermeisten anderen (Sport-)Veranstaltungen ist das Laufevent aber wegen der Corona-Pandemie abgesagt beziehungsweise verschoben worden. Am 4. Oktober soll der London Marathon aktuellen Plänen nach über die Bühne gehen – und die Topstars der Marathon-Szene könnten mit an Bord sein.

So haben die Veranstalter Einladungen an alle Spitzenläufer ausgeschickt, die auch im Frühjahr hätten laufen sollen. Der Marathon in London könnte dabei nicht zuletzt von der Absage von Olympia und des dortigen Marathons profitieren – diese hatten viele Top-Athleten als läuferischen Höhepunkt des Jahres geplant. Dadurch wäre ein Start im Oktober zumindest nicht unrealistisch, wie das Portal hdsports.de schreibt.

Marathon-Weltrekordler Eliud Kipchoge eingeladen

Zu den eingeladenen Top-Läufern zählt natürlich auch Eliud Kipchoge, der den Marathon-Weltrekord hält. Kipchoge ist zudem Seriensieger in London. Seit 2015 gewann der 35-Jährige das Rennen bisher jedes Mal mit Ausnahme der 2017er-Auflage, wo er aber nicht angetreten war. Besondere Spannung dürfte das Rennen gewinnen, wenn wie geplant auch der Äthiopier Kenenisa Bekele an den Start ginge – eingeladen ist er jedenfalls. Bekele hatte 2019 in Berlin Kipchoges Weltrekord um nur zwei Sekunden verpasst.

Bei den Frauen soll die kenianische Marathon-Weltrekordlerin Brigid Kosgei ebenso an den Start gehen wie ihre Landsfrau Ruth Chepngetich, ihres Zeichens amtierende Weltmeisterin auf der 42-Kilometer-Strecke. Auch für das Frauenrennen haben die Veranstalter natürlich die derzeit schnellsten Läuferinnen der Welt eingeladen.

London Marathon mit 500 Teilnehmern?

Fraglich ist allerdings, ob der London-Marathon Anfang Oktober überhaupt stattfinden kann – und falls ja, wie genau. Möglich ist etwa, die Zahl der Teilnehmer stark zu begrenzen. Laut hdsports.de ist der Plan B der Londoner Veranstalter, dass statt der erwarteten zehntausenden Läuferinnen und Läufer nur wenige Hundert zugelassen würden.

Ähnlich war etwa der Tokio-Marathon am 1. März durchgeführt worden. Statt wie geplant 40.000 Sportler auf die Strecke zu schicken, waren letztlich nur gut 200 Profiläufer gestartet. Bei den Frauen hatte die für Israel startende Kenianerin Lonah Salpeter gewonnen, bei den Männern konnte sich Vorjahressieger Birhanu Legese durchsetzen.

Zur Inspiration für die Nach-Corona-Zeit: Marathon-Läufe auf myLauf.de

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