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Strava-Jahresrückblick 2020: Solo-Marathons und Everesting im Trend

Strava-Jahresrückblick 2020: Solo-Marathons und Everesting im Trend - MYLAUF
Marathonläufer. (Foto: Pixabay/mohamed_hassan)

Das Sportjahr 2020 war weltweit von den Auswirkungen der Corona-Pandemie geprägt. Abgesagte Sportveranstaltungen, Lockdown-bedingter Indoor-Zwang und vermehrte sportliche Aktivitäten draußen – die Coronakrise lässt sich eindrucksvoll an den vom Sportanalysedienst Strava veröffentlichten Daten ablesen.

Vor allem in Spanien, wo im Frühjahr zeitweise die Wohnung auch nicht fürs Joggen verlassen werden durfte, war in den Strava-Daten ein entsprechender Einbruch zu sehen. Ab Mai/Juni, als Sport im Freien dort wieder möglich wurde, kam es dann laut Strava zu einem explosionsartigen Anstieg der sportlichen Aktivitäten.

Starker Anstieg

In den USA und Großbritannien, wo Sportler im Frühling ohne größere Einschränkungen nach draußen durften, war im Vergleich zum Jahr 2019 allgemein ein starker Anstieg der Aktivitäten zu sehen. Zum Teil lag die Anzahl der absolvierten Strecken im Frühjahr und Sommer um das Doppelte über der anhand der Vorjahre zuvor prognostizierten Zahl.

Interessant zu beobachten waren die zahlreichen besonderen Challenges, die sich die Sportlerinnen und Sportler rund um den Globus während der wettkampfarmen Zeit ausgedacht und durchgeführt haben. Das reichte von Marathons in Wohnungen oder auf dem Balkon über virtuell veranstaltete Traditionsrennen bis hin zu 100-Meilen-Rennen rund um den eigenen Block.

Everesting im Trend

Neben virtuellen Veranstaltungen und Solo-Marathons hat 2020 auch das sogenannte Everesting an Bedeutung gewonnen. Dabei geht es darum, per Fahrrad oder zu Fuß so schnell wie möglich 8.848 Höhenmeter zu absolvieren – also die Höhe des Mount Everest. Beim Laufen hat sich übrigens kürzlich der 36-jährige Dresdner Marc Schulze zum ersten deutschen Weltrekordler im Everesting emporgeschwungen.