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Eliud Kipchoge schwächelt bei Elite-Marathon in London

Eliud Kipchoge schwächelt bei Elite-Marathon in London - MYLAUF
London Marathon 2020 nur als Elite-Event. (Bild: Virgin Money London Marathon)

Was war denn da mit Eliud Kipchoge los? Bei der 40. Auflage des London Marathons, bei dem dieses Mal wegen der Corona-Pandemie alles etwas anders war, kam der wahrscheinlich beste Marathonläufer aller Zeiten nur auf dem achten Platz ins Ziel. Stattdessen entschied der Äthiopier Shura Kitata das Rennen für sich.

Der London Marathon 2020 konnte im April wegen der beginnenden Coronakrise nicht wie geplant durchgeführt werden. Am Wochenende ging das Laufevent in der britischen Hauptstadt zwar über die Bühne. Aber statt vieler Tausend Läuferinnen und Läufer ging nur die Laufelite auf die Strecke. Außerdem wurde die Strecke leicht verändert, wie CNN berichtet.

Eliud Kipchoge bleibt 5 Minuten hinter seiner Bestzeit zurück

Kalt und nass war es, was dazu führte, dass die Laufzeiten etwas langsamer als normal waren. Aber, dass der kenianische Wunderläufer und mehrfache London-Marathon-Gewinner Eliud Kipchoge über fünf Minuten hinter seiner Weltrekordzeit blieb und nur auf Platz acht ins Ziel kam, ist mit dem Wetter nicht zu erklären.

Zur Einordnung: Das letzte Mal, dass Kipchoge ein großes Marathon-Rennen nicht gewann, war 2013 beim Berlin-Marathon, wo er zweiter wurde. Nachdem Kipchoges größter Rivale Kenenisa Bekele seine Teilnahme am Freitag wegen einer Verletzung absagen musste, schien der Weg für Kipchoge eigentlich frei. Aber es kam dann doch anders.

Während des Rennens, so CNN, war es Kipchoge nicht gelungen, sich aus der Spitzengruppe nach vorn zu verabschieden. Zwei Runden vor dem Ziel fiel der Kenianer dann stattdessen zurück und ein Trio um Shura Kitata, Vincent Kipchumba und Sisay Lemma machte das Rennen unter sich aus.

Ein Europäer unter den besten 10, Österreicher mit Landesrekord

Interessant ist übrigens, dass sich unter den ersten zehn Läufern im Ziel mit Ausnahme des norwegischen Läufers Sondre Nordstad Moen auf Platz neun ausschließlich Läufer aus Äthiopien und Kenia finden. Auf Platz zwölf kam überraschend der Österreicher Peter Herzog ins Ziel, der einen neuen Landesrekord aufstellte. Arne Gabius als bester Deutscher schaffte es nur auf Platz 22.

Bei den Frauen dominierten neben den afrikanischen die US-amerikanischen Läuferinnen. Gewinnen konnte die Kenianerin Brigid Kosgei mit einem klaren Vorsprung von drei Minuten vor Sara Hall aus den USA und Ruth Chepngetich aus Kenia. Beste Europäerin war Darja Michailowa aus der Ukraine.

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