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Mehr Laufen und mehr: Wie gute Vorsätze für 2020 gelingen

Mehr Laufen und mehr: Wie gute Vorsätze für 2020 gelingen - MYLAUF

Neujahrsvorsätze sind für die meisten eine zwiespältige Sache. Einige der guten Vorsätze wie das Nichtrauchen scheitern manchmal schon innerhalb der ersten Stunden des Neuen Jahres. Andere sind spätestens im Februar vergessen. Aber es gibt Möglichkeiten, wie wir dafür sorgen können, dass die Neujahrsvorsätze gelingen können. Und alles beginnt in unserem Gehirn.

Es ist Tradition: Pünktlich zum 1. Januar haben wir viele gute Vorsätze für die kommenden 365 Tage. Aber viele der Neujahrsvorsätze sind schnell vergessen oder wir scheitern krachend damit. Schauen wir uns doch zunächst einmal an, was sich die Deutschen für das Jahr 2020 vorgenommen haben. Eine repräsentative Umfrage der DAK liefert da erste Einsichten.

Mehr Sport treiben

Demnach steht für jeweils 64 Prozent der Befragten „Stress vermeiden oder abbauen“, „Mehr Zeit für Familie/Freunde“ und Umwelt- bzw. klimafreundlicher verhalten“ im Vordergrund. Über die Hälfte (56 Prozent) wollen sich mehr bewegen und mehr Sport treiben. Sich gesünder zu ernähren, steht für 53 Prozent und Abnehmen für 36 Prozent auf dem Plan. Mehrfachnennungen waren möglich.

Wichtig bei der Verfolgung der aufgestellten Ziele ist laut der Gehirnforscherin Maria Hoffacker, dass man sich klare Ziele schafft und unbedingt durchhält. Denn, so Hoffacker, bis sich Neues im Gehirn etablieren könne, dauere es 30 bis 40 Tage, berichtet der Bayerische Rundfunk. Zunächst gebe es Fortschritte, dann komme es schnell zu einer Stagnation – und dann komme es auf das Durchhaltevermögen an. Erst nach einiger Zeit komme es dann zum „exponentiellen Sprung ins Ziel“, sagt Hoffacker.

Neue Synapsen

Die Gehirnforscherin vergleicht die Prozesse, die dabei im Gehirn ablaufen, mit denen eines Computers. Auch da heiße es ja: Während des Installationsprozesses eines neuen Programms den Computer nicht abschalten. Ähnlich laufe dies im Gehirn, wo während der Plateauphase, in der nichts weiterzugehen scheint, neue Synapsen entwickelt oder bestehende umgebaut würden.

Auch vorteilhaft sei es, zunächst die „Festplatte“ zu entrümpeln, also sich voll und ganz auf die neue Aufgabe zu konzentrieren. Motivierend wirke zudem ein starkes Bild. Läuferinnen und Läufer etwa sollten sich vorab vorstellen, wie es sich anfühle zu joggen. Was genau man zur Vorbereitung tue, wo man laufen wolle, wie es rieche und gegebenenfalls schmecke. Diese Vorstellungen stärkten die Nervenbahnen. Das Gehirn merkt: Die Person will das wirklich. Und das hilft bei der Umsetzung, so Hoffacker.

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