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Slow Jogging – Effektives Training bei moderatem Tempo

Slow Jogging – Effektives Training bei moderatem Tempo - MYLAUF
Slow Jogging: Wer sich unterhalten kann, macht's richtig. (Foto: Free-Photos/Pixabay)

Slow Jogging ist mehr als nur langsames Laufen. Vielmehr handelt es sich dabei um eine in Japan eigens entwickelte Laufmethode, die genauso effektiv sein soll wie "normales" Joggen. Wir erklären euch, was hinter der Lauftechnik steckt.

Erfunden, entwickelt und erforscht hat das Slow Jogging der mittlerweile verstorbene Sportphysiologe Professor Dr. Hiroaki Tanaka ("Slow Jogging", engl. Kindle-E-Book). Zunehmend joggen auch in Deutschland Jung und Alt auf diese Weise. Das langsame Joggen ist aber nicht nur einfach langsameres Laufen.

Weniger Belastung für die Gelenke

Stattdessen geht es vor allem darum, dass beim Laufen zuerst der Mittelfuß den Boden berührt. (Beim schnellen Laufen werden meist die Fersen zuerst aufgesetzt.) Dadurch wird laut Tanaka der Landungsaufprall  minimiert und Hüfte, Knie und Wirbelsäule weniger belastet, wie RTL.de berichtet.

Pro Minute sollten Slow Jogger rund 180 kleine Schritte machen. Dabei halten sie den Rücken gerade und den Blick nach vorn gerichtet. Kopf, Schultern, Hüfte und Sprunggelenk sollen eine gerade Linie bilden, wenn der Fuß den Boden berührt. Die Arme anwinkeln und locker mitschwingen lassen – und fertig.

Wer mit dem Slow Jogging beginnen will, sollte sich aber dafür auch ein wenig Zeit nehmen. Schließlich ist die Lauftechnik am Anfang etwas ungewohnt. Offenbar werden dadurch gerade in den ersten Wochen Achillessehnen und Waden belastet.

Slow Jogging: Langsam steigern

Daher langsam beginnen und langsam steigern – jede Woche fünf bis zehn Minuten länger trainieren. Bestes Zeichen dafür, dass man es richtig macht, ist übrigens, dass man beim Laufen nicht aus der Puste gerät und locker ein Gespräch führen könnte. Wenn nicht, die Geschwindigkeit wieder herunterdrehen.

Zum Slow Jogging empfehlen Experten übrigens leichte und dehnbare Schuhe, die gut abrollen und wenig Höhendifferenz zwischen Ferse und Vorderfuß haben. Die Modelle laufen im Fachhandel unter Bezeichnungen wie Natural und Leightweight. 

Das Beste: Slow Jogging gilt als genauso effektiv wie schnelles und intensives Laufen, aber man empfindet eine geringere Anstrengung. Das Glücksgefühl stellt sich zudem genauso ein wie beim Joggen. Und Fett und Kalorien werden ebenfalls verbrannt. Laut Studien wird zudem der Blutdruck enorm gesenkt – und Jogger leben länger als Nicht-Jogger. Na dann: Los!

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