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Neustart in Coronakrise: Cheptegei läuft Weltrekord über 5.000 Meter

Neustart in Coronakrise: Cheptegei läuft Weltrekord über 5.000 Meter - MYLAUF
Joshua Cheptegei nach seinem Weltrekord. (Foto: Diamond League/Etienne Fiacre)

Monaco ist ein gutes Pflaster für schnelle Laufzeiten – das zeigte sich auch beim Neustart der Diamond League nach der Corona-bedingten wettbewerbsfreien Zeit. Es hagelte jede Menge Weltklasseleistungen. Das Highlight war natürlich der von Joshua Cheptegei gelaufene Weltrekord über die 5.000 Meter.

Der 10.000-Meter-Weltmeister von 2019 aus Uganda hatte die 5.000 Meter in Monaco am Freitagabend in 12:35,36 Minuten absolviert. Damit war er fast zwei Minuten schneller als der Äthiopier Kenenisa Bekele bei seinem vor 16 Jahren im niederländischen Hengelo aufgestellten bisherigen Weltrekord.

Weltrekord über 5.000 Meter nach langem Wettbewerbsstopp 

Für Cheptegui war der 5.000-Meter-Lauf von Monaco übrigens das erste offizielle Rennen seit Februar. Damals hatte er ebenfalls in Monaco einen Weltrekord über die 5-Kilometer-Strecke auf der Straße aufgestellt, wie die Sportschau berichtet. Hierbei stehen jetzt 12:51 Minuten für den 23-Jährigen zu Buche.

Kein Wunder, dass Monaco für Cheptegui einer der besonderen Orte ist, an dem es möglich sein könnte, den Weltrekord zu brechen, wie er nach dem Rennen sagte. In den vergangenen Monaten habe er versucht, seinen Speed zu verbessern, so Cheptegui. Das ist ihm offensichtlich gelungen.

Vor 5.000 Zuschauer, die ins Stade Louis II hinein durften, fiel fast noch ein zweiter Weltrekord. Über 1.000 Meter der Frauen verpasste Faith Kipyegon die Weltbestzeit nur um weniger zwei Zehntelsekunden. Mit 2:29:15 blieb die kenianische Olympiasiegerin über 1.500 Meter denkbar knapp hinter dem Weltrekord der Russin Swetlana Masterkowa aus dem Jahr 1996. Masterkowa brauchte 2:28,98 Minuten für die Distanz.

Deutsche Läuferinnen und Läufer mit starken Leistungen

Auch deutsche Läuferinnen und Läufer trumpften mit starken Leistungen auf, wie das Portal Leichtathletik.de berichtet. Mit 1:44,93 Minuten blieb etwa der 24-jährige Marc Reuther, der für LG Eintracht Frankfurt startet, unter seiner persönlichen Bestleistung und erstmals unter 1:45 Minuten. 

Über 200 Meter sprintete der 23-jährige deutsche Meister über die 100 Meter, Deniz Almas, auf einen guten dritten Platz und stellte mit 20,64 Sekunden persönliche Bestzeit auf. Ebenfalls dritte wurde Gina Lückenkemper über 100 Meter der Frauen. 11,31 Sekunden bedeuteten immerhin Saisonbestzeit.

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